Seehafenumschlag und Terminalbetrieb

Mit Bremen verbunden

Anker Schiffahrt wurde bereits 1956 am Standort Bremen gegründet, wo sie am 01.12.1960 die Auto-Verladung für VW an der dafür gebauten Umschlagsanlage aufgenommen hat. Als 1964 die Produktion im Emder Volkswagen-Werk anlief, war es das Ziel, auch hier die nahtlose Verladung mit den Leistungen wie in Bremen sicherzustellen. So wurde am 1.11.1964 die Anker Schiffahrts-Gesellschaft mbH in Emden gegründet.

Anker Schiffahrt hat sich in ihrer über 50jährigen Unternehmensgeschichte immer daran ausgerichtet, mit den wirtschaftlichen Entwicklungen Stand zu halten – unser Anspruch war und ist es, mit den Kunden zu wachsen und auf die Kundenanforderungen von morgen schon heute vorbereitet zu sein.

Mit gut ausgebildetem, eigenem Personal betreibt Anker Schiffahrt ein hochmodernes Terminal, das sowohl für den RoRo Umschlag als auch für den konventionellen Güterumschlag ausgelegt ist. Das Unternehmen hat sich mit seiner Tochtergesellschaft zu einem modernen Seehafenumschlags- und Terminalbetrieb mit mehr als 200 fest beschäftigten Mitarbeitern entwickelt. Weiteres qualifiziertes Personal kann im Bedarfsfall sehr zügig gestellt werden. Tagtäglich werden bei uns höchste Ansprüche an Qualität und Flexibilität erfüllt.

Zu unseren Kernaktivitäten zählen:

  • Umschlag und Lagerung von Kraftfahrzeugen
  • RoRo-Abwicklung
  • Forstprodukten-Terminal
  • Stauerei
  • Schiffsmaklerei
  • Offshore-Logistik
  • Befrachtung
  • Projektverladungen
  • Lagerhaltung und Kommissionierung
  • Container Stuffing
  • Logistische Gesamtkonzepte
  • Speditionsabwicklung
  • Im-und Exportabwicklung von Gütern aller Art
  • zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO → Zertifikat ansehen)
  • eignes Zollager (OZL)

Historie

über 50 Jahre Anker Schiffahrt

1956

  • Gründung der Gesellschaft am Standort Bremen

1964

  • Gründung des Firmensitzes in Emden

1967

  • Errichtung des heutigen Bürogebäudes mit einer Betriebsfläche von 5.000 qm

1983 

  • Erste Verschiffung von Zellstoff aus Kotka, Finnland, nach Emden

1987 

  • Gründung der Autoport Emden GmbH mit den Mitgesellschaftern Volkswagen Transport, EVAG und Buss
  • Bau einer Lagerhalle mit 6.000 qm Grundfläche

1993 

  • Umstellung des Linienverkehrs für Forstprodukte aus Finnland auf den Hafen Emden

1995 

  • Erweiterung der Hallenlagerfläche auf 10.000 qm

2005 

  • Neubau des Logistics Centers Emskai mit 8.800 qm Hallenlagerfläche
  • Abfertigung von Neubauten der Meyer Werft aus Papenburg in Emden, u.a. mit 7 neuen Kreuzfahrtschiffen der AIDA Cruises, Rostock

2008 

  • Bau einer dritten Lagerhalle mit zusätzlichen 10.000 qm

2011 

  • Inbetriebnahme des neuen LKW Platzes mit einer Kapazität von 20 LKW Stellflächen zum Be- und Entladen der Neufahrzeuge aus der Volkswagen Gruppe

2014 

  • Am 5. November wird im Klub zum guten Endzweck in Emden das 50jährige Firmenjubiläum gefeiert

2020

  • Erweiterung des Lkw-Tiefladerplatzes um 20 auf nunmehr insgesamt 40 Plätze
  • Neubau eines Lkw-Abfertigungsgebäudes

 

Geschäftsleitung

Jörg Conrad

Jörg Conrad, geboren in Bremen, studierte im Anschluss an seine erfolgreich abgeschlossene Banklehre, an der Deutschen Außenhandels- und Verkehrs-Akademie (DAV) in Bremen.

Anschließend arbeitete er u.a. in den Auslandsgesellschaften der Unternehmensgruppe in den USA, Brasilien und Südafrika, bevor er mit der Übernahme der Geschäftsführung die Expansion des weltweiten Logistikdienstleisters Leschaco strategisch ausbaute.

Seit 1992 ist Jörg Conrad alleiniger Inhaber der Leschaco Gruppe. Er verantwortet die Bereiche Tank Container, Terminal und Kontraktlogistik, Personal, Einkauf, Recht und Versicherung sowie Immobilien und Liegenschaften.

 

Jan Remmers

Nach erfolgreichem Abschluss seiner kaufmännischen Ausbildung stieg Jan Remmers, Jahrgang 1963, am 01.02.1985 als kaufmännischer Angestellter in das Unternehmen ein. Er durchlief alle Abteilungen und konnte aufgrund seiner umfangreichen Erfahrungen bei vielen Projekten im Hafengeschäft gute Aufbauarbeit leisten. Im Jahr 1995 erhielt Herr Remmers Handlungsvollmacht, die Prokura wurde ihm im Jahre 2007 erteilt.

Die Betriebsleitung der Anker Schiffahrt übernahm Jan Remmers am 01.04.2013, nachdem er verschiedene Business- und Management-Weiterbildungen absolviert hatte. Mit dem 01.01.2016 ist Jan Remmers zum Mitgeschäftsführer der Anker Schiffahrt ernannt worden.

Unsere Verantwortung

Die gleichbleibend hohe Qualität unserer Dienstleistungen ist die Grundlage für eine funktionierende Geschäftsbeziehung mit unseren Kunden. Nur zufriedene Kunden, die auf die Qualität unserer Leistungen vertrauen können, werden uns auch in Zukunft in ihre logistischen Planungen mit einbeziehen.

Um den ständig steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, haben wir in engster Zusammenarbeit mit unserer Muttergesellschaft, der Leschaco-Gruppe, ein Integriertes Managementsystem nach den international gültigen Normen aufgebaut. Dieses ist für die Anker Schiffahrts-Gesellschaft mbH verpflichtend!

DIN/EN/ISO 9001 und 14001

Durch die Einführung dieses dokumentierten Integrierten Managementsystems haben wir erreicht, dass jeder Mitarbeiter fest in den Qualitätsleistungsprozess eingebunden ist.

Durch die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter und durch einen klar gefassten Qualitätsgedanken stellen wir sicher, dass

  • die Qualitäts- und Umweltanforderungen unserer Kunden erfüllt werden und auch zu neuen Kunden sehr schnell ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann.
  • kostenbewusst Qualität und Umweltschutz praktiziert wird.
  • Fehler vermieden und auftretende Unregelmäßigkeiten sofort beseitigt werden können.

Neben den integrierten Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen ISO 9001 und 14001 gewinnen die Bereiche Sicherheit sowie Gesundheit und Ethik zunehmend an Bedeutung. Sie sind heute untrennbarer Teil unseres unternehmerischen Handelns und die Grundlage für das Erfüllen anspruchsvoller Dienstleistungen.

Die Einhaltung aller arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter und der Bevölkerung ist für uns genauso selbstverständlich, wie die Forderung an alle unsere Partner und Subunternehmer, diese Vorgaben ebenso zu erfüllen.